Beschäftigungsideen – aktiv drinnen

Aktiv mit Kindern
Schlechte Laune? Langeweile? Corona-Frust?
Hier kommen Beschäftigungsideen, mit denen Eltern und Kinder gemeinsam aktiv sein und Spaß haben können – zum Beispiel in den eigenen vier Wänden:

Pläne sammeln

Auch wenn noch immer Abstandsregeln und einige Beschränkungen des Alltags bestehen, will Freizeit genossen werden. Damit keine Langeweile aufkommt, die Wünsche aller Familienmitglieder wahrgenommen werden und um Unzufriedenheit vorzubeugen, wenn an einem langweiligen Tag einfach keine Beschäftiungsidee überzeugen will, lassen sich solche Ideen auch schon vorab sammeln. Das ist dann an sich schon eine nette Familienaktion:

  • Alle Familienmitglieder um einen Tisch versammeln, ein (großes) Blatt Papier und bunte Stifte bereitlegen.
  • Nun werden wild Ideen gesammelt: Was wollen wir in nächster Zeit tun? Erlaubt sind alle Ideen, die theoretisch umsetzbar sind. Jeder darf die eigenen Vorschläge einbringen, niemand darf sie kritisieren. Dabei ist es ganz egal, ob es um Kleinigkeiten oder große Unternehmungen geht: vom Vorlesen des Lieblingsbuches über ein Eisdielenbesuch bis zum Tagesausflug in den Harz. Alle Vorschläge werden notiert.
  • Das kann man als Liste, in einer Tabelle (zum Beispiel geordnet nach Familienmitgliedern, die die Idee hatten oder nach Zeitaufwand) oder in einem bunten Gewirr geschehen – ganz egal.
  • Kleine Kinder können aufmalen, was sie unternehmen wollen und auch alle anderen dürfen ihre Einträge illustrieren oder anders künstlerisch gestalten, wenn sie mögen. Keine Ideen?
  • Vielleicht hilft es zu überlegen, was im letzten Jahr Spaß gemacht hat oder man holt sich Hilfe aus dem Internet. Zum Beispiel auf den Seiten der Stadt Springe der Region Hannover, der Rattenfängerstadt Hameln oder Hildesheim. Vielleicht helfen auch die Beschäftigungsideen auf dieser Website?
  • Auch, wenn nicht alle Ideen später umgesetzt werden (können), zählt, dass die Vorfreude auf gemeinsame Zeit wächst. (Dabei muss allerdings immer mitgeschaut werden, ob es Corona-bedingte Einschränkungen zu beachten gibt. In der Regel lässt sich das auf den jeweiligen Homepages schnell herausfinden)
  • Nun werden die festgehaltenePläne aufgehängt (oder notfalls sorgsam verwahrt), damit die vielen tollen Ideen und Vorhaben nicht in Vergessenheit geraten. Sobald etwas Luft im Terminkalender ist, kann dann anhand der Ideensammlung ganz schnell eine passende Aktivität herausgesucht werden.

Montagsmaler spielen

Dieses Partyspiel macht richtig viel Spaß, man braucht nicht viel dafür und notfalls kann man es auch zu zweit spielen – und es eignet sich für alle ab ca. 4 Jahren.

  • Gebraucht werden nur Stift und Papier.
  • Zuerst müssen Begriffe aufgeschrieben (oder für jüngere Mitspielende aufgemalt) werden. Dafür kleine Zettel zuschneiden und überlegen, was altersgemäß zu ermalen bzw. zu erraten ist. Wenn eine größere Menge an Zetteln mit Rate-Begriffen gesammelt ist, alle in einem Korb, einer Schüssel, einem Hut oder in einem anderen Gefäß sammeln und gut durchmischen. Bei großen und kleinen Mitspielenden können auch zwei Gefäße gefüllt werden – eins mit geschriebenen schwereren Begriffen (z. B. zusammengesetzte Wörter wie ‚Küchenmesser‘ oder abstrakte Begriffe wie ‚Liebe‘ oder ‚Freizeit‘) und ein mit vielleicht sogar aufgezeichneten leichteren Begriffen (z. B. Katze, Baum,…). Passende Begriffe findet man übrigens auch im Internet, wenn man keine Ideen mehr hat. (Einfach nach „Begriffe Montagsmaler“ o. Ä. suchen.)
  • Bei kleineren Gruppen wird reihum ein (ggf. für das Alter passender) Zettel mit Ratebegriff gezogen und heimlich angeschaut. Die anderen dürfen den Beriff nicht sehen! Nun muss der Zettel-Zieher für alle gut sichtbar den Ratebergriff auf ein großes Blatt Papier malen und alle raten, was es darstellen soll. Wenn mehr als drei Leute spielen, kann sich die Gruppe auch in zwei kleine Spielgruppen teilen, die parallel Zettel ziehen und malen. Dann denkt sich jede Gruppe am besten die Rate-Begriffe für die jeweils andere Gruppe aus.
  • Nun kann ausgewertet werden. (Natürlich kann man – gerade mit jüngeren Kindern – auch einfach nur zum Spaß malen und raten ohne Punkte zu zählen.) Zum Beispiel lässt sich mit Stoppuhr spielen: Jeder Montagsmaler bzw. jede Montagsmalerin hat fünf Minuten Zeit. Wie viele Begriffe konnten so gezeichnet werden, dass sie jemand richtig erraten hat? Wenn zwei Gruppen parallel spielen, geht es darum, welche Gruppe in einer bestimmten Zeit die meisten Begriffe gemalt und richtig erraten hat.
  • Es gibt sicherlich noch ganz viele andere Spielvarianten. Zum Beispiel kann für jeden geratenen Begriff der/die Maler*in und der/die Rater*in einen Punkt bekommen. Oder man stellt für mehr Action das Gefäß mit den Ratezetteln ans andere Ende der Wohnung und für jeden neuen Begriff muss erst dorthin und wieder zurück zum Mal-Tisch geflitzt werden. Das macht am meisten Spaß, wenn nach Zeit gespielt wird.

Kresse säen

Egal, ob es draußen wächst und blüht oder schneit, Kresse auf der Fensterband gelingt immer. Sie wächst auf Erde, aber auch auf Watte.
Samen gibt es in vielen Geschäften (auch Supermärkten, in Springe zum
Beispiel auch im Baumarkt oder Bio-Laden) und sie lassen sich im
Internet bestellen.

  • Kresse nach Anleitung auf der Verpackung säen.
  • regelmäßig gemeinsam mit den Kindern gießen und das Wachstum bewundern
  • nach wenigen Tagen Kresse ernten und auf einem Brot oder im Salat genießen

Aus dem Fenster schauen

Wenn drinnen zu wenig passiert, bleibt der Blick nach draußen. Wer genau beobachtet, findet sicher etwas Interessantes vor dem Fenster. Lustig wird es, wenn man sich gemeinsam Geschichten dazu ausdenkt.

  • Was denkt der Mann mit dem Hund, der vorbeigeht? Was haben die beiden Vögel vor, die da hinten sitzen? Warum hat jemand die Chips Tüte verloren, die der Wind vorbeiweht? Wer hat wohl den Aufkleber auf das Auto geklebt?
  • Wer erfindet die verrücktesten Geschichten? Wie werden sie weitergehen?

Watte-Fußball spielen

Wenn das Wetter mal nicht optimal für Fußballspiele auf dem Bolzplatz ist, kann man sich Action und Spaß auch ins Wohnzimmer holen:

  • Gebraucht wird ein Strohhalm (egal, aus welchem Material, Einweg oder Mehrweg, notfalls klappt das Spiel auch mit rohen Makkaroni oder ganz eng gerollten Papierrollen) für jeden Mitspielenden und ein kleiner Wattebausch (z. B. aus einem halben Wattepad gebastelt). 
  • Alle, die mitmachen wollen, verteilen sich um einen Tisch – zu zweit setzt man sich gegenüber – und nehmen den Strohhalm in den Mund.
  • Nun wird versucht, den Watteball nur mit der Luft aus dem eigenen Strohhalm auf der anderen Seite des Tisches auf den Boden zu pusten.
  • Ein heruntergefallener Watteball bringt für den Verteidiger bzw. die Verteidigerin der Tischseite einen Minuspunkt. Das Berühren des Watteballs ist ausdrücklich verboten.

Alte Fotos anschauen

Egal, ob auf dem Handy, im Album oder auf dem Computer: Viele
Kinder lieben es, alte Fotos von sich und den Eltern anzuschauen und
die Erzählungen der Eltern oder älteren Geschwistern dazu zu hören.

  • Zusammen gemütlich ins Bett oder aufs Sofa kuscheln und
    Fotos anschauen.
  • Kinder wollen wissen: Wie war das, als ich geboren wurde? Was haben wir schon Schönes oder Aufregendes erlebt? Wie war das, als Mama/Papa klein waren?

Zählen üben beim Händewaschen

Alle sollen momentan ganz oft die Hände waschen – und zwar gründlich. Kinder, die noch nicht oder nicht gut zählen können, haben vielleicht Spaß daran, das Zählen beim Händewaschen zu üben.

  • Hände ordentlich einseifen und dann gemeinsam laut die Sekunden zählen: 20 bis 30 sollten es sein, bevor die Seife wieder abgewaschen wird.
  • Wer schon gut zählen kann oder lieber singt als zählt, kann die Dauer des Händewaschens auch mit dem gemeinsamen Singen eines Liedes abmessen.  

Gemeinsam Sport treiben

Gerade, wenn man viel zu Hause herumsitzt, ist Bewegung wichtig. Kinder werden zappelig, wenn sie sich nicht austoben. Das klappt auch drinnen: z. B. mit Youtube-Videos – und zusammen mit der ganzen Familie. Die Auswahl an Sportstunden im Wohnzimmer und Home-Workouts für die ganze Familie ist groß. Unser Favorit: Kinder-Zumba mit Katja:   https://www.youtube.com/watch?v=4W0SRBzljFo&list=RD4W0SRBzljFo&index=1

  • Ggf. Möbel zur Seite schieben und genug Platz schaffen, Sportklamotten anziehen.
  • Video starten und den Bildschirm gut sichtbar aufstellen. Los geht’s!

Eine Kissenschlacht veranstalten

Was eine Kissenschlacht ist, weiß eigentlich jeder. Aber wer hat schon einmal mit den eigenen Kindern so richtig die Kissen fliegen lassen?

  • möglichst viele Kissen zusammensuchen und Spielregeln besprechen (Stopp heißt Stopp! Nur im Schlafzimmer wird geworfen! Niemandem darf wehgetan werden!…)Los geht’s!
  • Vielleicht noch Musik aufdrehen und einfach richtig albern mit den Kissen um sich schmeißen. (Besonders witzig: Nach der Kissenschlacht Fotos von den „Sturmfrisuren“ machen!)

Eine Bude bauen

Mit unterschiedlichen Materialien lässt sich im Kinder- oder Wohnzimmer eine tolle Bude bauen. Nachdem Mama und Papa bei dem Beschaffen von passenden Materialien und der Konstruktion der Bude geholfen haben, können sich die Kinder dann bestimmt eine Weile allein mit Einrichten und Bewohnen des Bauwerks beschäftigen.

  • Decken, Kissen, Pappkartons, Wäscheständer, Wäscheklammern, Bügelbrett, Tische, Stühle, Hocker und alles, was man sonst noch verwenden kann, zusammensuchen und losbauen.
  • Die Bude lässt sich auch einrichten: mit einer Schreibtisch- oder Nachttischlampe, Bettzeug, Kuscheltieren, Büchern,…
  • Mit einem kleinen Picknick oder sogar einer Übernachtung in der Bude kann sie noch länger Freude bereiten. 

Papierflieger basteln

Papierflieger müssen gebastelt, verziert und geflogen werden. Das ist eine Menge Beschäftigung mit nur einem Blatt Papier und ein paar Stiften. Wer ein bisschen kreativ wird, kann mit den fertigen Modellen auch noch Spiele und Wettbewerbe veranstalten.

  • Weißes oder farbiges Papier zu einem Flieger falten. Wer kein Modell kennt und auch niemanden in der Nähe hat, der helfen kann, ist zum Beispiel auf dieser Seite gut beraten: https://www.besserbasteln.de/Origami/papierflieger.html (Wer unterschiedliche Flieger faltet, kann später die Modelle vergleichen.)
  • Gefaltete Papierflieger zum Beispiel mit Buntstiften oder Wachsmalern zu einzigartigen Modellen machen.
  • Jetzt wird geflogen: möglichst hoch, möglichst weit, um die Wette, aus dem Fenster, vom Balkon, draußen, drinnen, durch ein Hindernis, auf ein Ziel.

Eine Disko veranstalten

So richtig albern sein und sich austoben, ist mit Abstand und ohne Kindergarten (und sehr eingeschränkter, wenn überhaupt Schule) schwierig. Wer das seinen Nachbarn zumuten kann, könnte da einfach mal die Musik aufdrehen und eine Kinderdisko veranstalten. Wenn mehrere Geschwister mittanzen und schon einen eigenen Musikgeschmack haben, sollte die Playlist vielleicht vorab und gemeinsam erstellt werden.

  • Musik anmachen, Lautstärke etwas lauter als sonst einstellen und so richtig lostanzen. Große Geschwister und erwachsene Haushaltsmitglieder müssen unbedingt mitmachen.
  • Licht aus, Rollos oder Gardinen vor die Fenster und – wer hat – bunte Lampen an.  So schafft man echtes Disko-Feeling.
  • Wer mag verkleidet sich für die Disko und singt laut mit.
  • Super dazu: Ausnahmsweise etwas Süßes zu trinken und Salzstangen oder andere Party-Snacks, die es nicht immer gibt.

Ein Puppen-Theater inszenieren

Puppentheater können geplant, geprobt und vorgeführt werden. Wer Lust hat, auch noch die Puppen und die Kulissen individuell zu gestalten (oder wenn einfach keine Handpuppen im Haus sind), kann kreativ werden und alles selbst basteln. Dann steht auch für jede Geschichte das passende Personal zur Verfügung.

  • Leere Klopapierrollen sammeln (alternativ lassen sich die Puppen auch mit Butterbrottüten gestalten) und daraus Fingerpuppen basteln. Im Prinzip reicht es, die Rollen anzumalen, aber es kann auch alles genutzt werden, was an Bastelmaterialien verfügbar ist: Papier, Pappe, Moosgummi, Wackelaugen, Klebefolie, Alufolie, Wolle, Stifte, Klebstoff, Klebeband, Schere,…   
  • Aus einem großen Stück Papier oder Pappe kann nun noch das Bühnenbild entworfen werden. In etwa einem Meter Höhe an eine Wand, ein Regal oder einen Schrank geklebt und fertig ist die Bühne.
  • Wenn Kind sich die Puppen auf die Finger steckt und unter das Bühnenbild hockt, können die hochgetreckten Hände ihr Stück auffühen. (Profis schieben einen kleinen  Tisch oder Hocker vor den Puppenspieler/die Puppenspielerin und bedecken sie mit einer Decke, so dass er bzw. sie unsichtbar wird.)
  • Jetzt muss nur noch ein Stück geprobt werden und Mama, Papa und/oder Geschwister können sich auf den Zuschauerplätzen zurücklehnen.  (Vielleicht freuen sich Oma und/oder Opa über ein kleines Video von der Aufführung?)

Eine Begrüßung erfinden

Mit einer eigenen Begrüßungs-Choreografie kann man richtig cool Eindruck schinden. Mit Geschwistern und Eltern ausgedacht und eingeübt schult ein solcher, ausgedehnter Handschlag die Merkfähigkeit und Koordination – und macht Spaß.

  • Kind muss einen Menschen finden, mit dem körperlicher Kontakt (auch zu Cororna-Zeit) okay ist und der Lust auf eine richtig coole Begrüßung hat.
  • Dann wird Stück für Stück rumprobiert und auswendig gelernt: Hände abklatschen (klassisch, mit den Handrücken, hinterm Rücken), Fäuste zusammenführen, Füße und Ellenbogen zusammentreffen lassen, Po an Po, Schnipsen, Klatschen, auf die Nase tippen, einmal um sich selbst drehen, pfeifen, hüpfen…
  • Was kann man noch machen? Achtung! Die Reihenfolge muss stimmen, damit man zu zweit im Gleichklang bleibt.
  • Wenn beide die Choreografie richtig gut können, kann sie immer abgespult werden, wenn sie sich treffen. Schlag ein!

Brezeln schnappen

Als Partyspiel werden die meisten „Brezel-Schnappen“ kennen, aber auch in den Lernpausen zu Hause lassen sich so Bewegung und einen Snack kombinieren – und die Stimmung etwas auflockern. Genauso hilft es natürlich gegen Lageweile:

  • Kleine Brezel an eine Leine hängen – gerade so hoch, dass Kind sie mit dem Mund erreichen kann.
  • Hände auf den Rücken halten.Nun werden die aufgehängten Brezeln ohne Zuhilfenahme der Hände von der Leine geknabbert.
  • Geschwister können sich messen: Wer ist schneller?

Einen Backpulver-Vulkan bauen

Der Klassiker unter den Chemie-Experimenten für Kindergarten- und Grundschulkinder gelingt auch zu Hause. Der Vulkan und seine Umgebung kann zuvor sehr aufwendig mit Pappmaché gestaltet werden. Es geht aber auch ganz schnell und einfach:

  • Gebraucht werden zwei Gläser, ein Teller, ein Tablett (oder eine andere größere und wasserdichte Unterlage), Alufolie, Essig, Wasser und Backpulver. Super aussehen tut der Vulkan mit roter Lebensmittelfarbe.
  • Die Anleitung inklusive Video und Erklärung der chemischen Vorgänge finden sich auf: https://www.geo.de/geolino/basteln/15811-rtkl-experiment-backpulver-vulkan
  • Tipp: Wenn sich das Backpulver nicht ganz auflöst, lohnt es sich, die sprudelnde Lava zwischendurch mit einem Löffel umzurühren, um die Reaktion noch einmal anzuheizen.

Ein eigenes Spiel ausdenken

Wenn alle vorhandenen Gesellschaftsspiele genug gespielt sind, lässt sich ganz schnell ein eigenes ausdenken und gestalten. Das spart nicht nur Geld und Ressourcen, sondern macht auch noch Spaß und ermöglicht ganz eigene Interessen und Ideen umzusetzen: Die liebsten Buch- oder Fernsehhelden können in ihrer Welt um den Sieg spielen, die Schwierigkeit  und Spieldauer gewählt werden – und man kann sogar Schulaufgaben einbauen, wenn man mag. (Dann werden auf den Ereigniskarten eben Matheaufgaben oder Hauptstädte abgefragt und wer die richtige Antwort weiß, darf noch einmal würfeln, drei Felder vorrücken oder….)

  • Ein Spielfeld wählen und aufzeichnen. Wer es ganz einfach mag oder mit dem Spiele-Erfinden gerade erst anfängt, nimmt vielleicht das Mensch-ärgere-dich-nicht-Spielfeld, bei dem die Grundstruktur schon einmal vorgegeben ist und  das sich sogar aus dem Internet ausdrucken lässt – zum Beispiel hier: https://www.kribbelbunt.de/fileadmin/user_upload/bastelvorlagen/mensch-aergere-dich-nicht-spielfeld-vorlage.pdf
  • Nun wird eine Geschichte zum Spiel erdacht (epischer Kampf oder doch die Lieblingshelden im Wettstreit?) und das Spielfeld entsprechend ausgestaltet.
  • Gibt es Ereignisfelder und passende Ereigniskarten, die mit alten Visitenkarten, Karteikarten oder selbst geschnipselten Papp- oder Papierkärtchen schnell gestaltet sind? Gibt es andere Sonderfelder? (Gefängnisse, auf denen man aussetzen muss, Würfelduell-Felder,…) Was bedeuten sie genau?
  • Nun müssen noch die übrigens Spielregeln erarbeitet werden. Zum Beispiel: Mit wie vielen Figuren wird gespielt? Wann hat man gewonnen? Mit wie vielen Würfeln wird gespielt? Kann man bei zwei Würfeln die Würfelzahlen auf verschiedene Figuren aufteilen?
  • Würfel und Spielfiguren lassen sich aus anderen Gesellschaftsspielen ausleihen – oder man nutzt kleine Figuren aus der Spielzeugkiste.
  • Jetzt fehlen nur noch Mitspieler und schon kann’s losgehen! Sollten Fragen zu den Regeln aufkommen, können die auch noch während des Spiels beantwortet werden, solange die Regeln für alle Mitspieler gleich sind.
  • Wenn das Spiel wider Erwarten zu lange dauert oder aus einem anderen Grund nicht so viel Spaß macht, lassen sich die Regeln schnell anpassen oder neu gestalten. 

Ein Schattentheater veranstalten

Mit einem Schattentheater lassen sich Kinder ganz leicht begeistern und zu Kreativität anregen. Egal, ob als Zuschauer (schon für die ganz Kleinen ein tolles Erlebnis) oder als kleiner Schattenspieler lohnt sich diese Aktion für sie:

  • Den Raum möglichst abdunkeln und eine einzige helle Lichtquelle wie eine Schreibtisch- oder Nachtischlampe so aufstellen, dass man auf einer großen Fläche (leeres Wandstück, Schranktür…) einen Schatten werfen kann.
  • Jetzt gilt es kreativ zu werden: Aus geschickt geformten Händen werden Hasen, Vögel, Hunde und andere Figuren – vielleicht auch ein Baum, ein Hause oder eine Blume.
  • Wer schafft es, dass sich die Schattenfiguren realistisch bewegen? Wer erkennt die neuesten Erfindungen der anderen?
  • Wem es nicht genügt, Figuren zu erfinden und zu bewegen, denkt sich Geschichten aus und erweckt seine Schattenwelt zum Leben.  Das ist am lustigsten, wenn alle gemeinsam mitspielen und die Handlung improvisieren.

Eine Bücherparty geben

Wer kuschelt sich morgens nicht noch einmal gern ins Bett? Wenn den ganzen Vormittag keine Termine oder andere Zwänge rufen, ist das eine gute Gelegenheit diese Kuscheleinheit zu einer Bücherparty auszuweiten:

  • Nach dem Frühstück (oder mit dem Frühstück?) einfach noch einmal ins Bett schlüpfen und für genug Lesestoff sorgen – egal, ob der aus einem großen Stapel Bilderbücher besteht oder aus einem Harry Potter-Band. Hauptsache, kleine und große Leseratte freuen sich auf die Lektüre.
  • Jetzt ist das wichtigste: Zusammenkuscheln, viel Zeit nehmen, viel vorlesen (wenn Kind schon lesen kann, auch abwechseln) und gemeinsam eintauchen in die Geschichten.

Stopp-Tanz tanzen

Noch ein Kinderpartyklassiker, der auch als Familienspaß funktioniert: Stopptanz.

  • Tanzfläche frei räumen, Musik aufdrehen, lostanzen  und das möglichst mit der ganzen Familie.
  • Ein Tänzer übernimmt für eine Runde die Aufgabe des Schiedsrichters. Er stoppt die Musik hin und wieder ohne Vorankündigung. Die Tänzer müssen beim Musikstopp sofort ihre Bewegung einfrieren. Wer sich als letztes noch bewegt, wird vom Schiedsrichter rausgepfiffen.
  • Das macht schon mit drei Familienmitgliedern Spaß. Wenn mehr mitspielen, gibt es mehrere Runden bis nur der beste Stopp-Tänzer übrig geblieben ist.
  • Nicht genug Stopp-Tänzer im eigenen Haushalt gefunden? Stopp-Tanz kann man draußen auch mit Abstand spielen, wenn man die Musik nicht zu laut aufdreht und auf verträgliche Uhrzeiten achtet. 

Geheimcodes erfinden

Wer schon schreiben kann, hat bestimmt Lust, auch mal eine geheime Botschaft zu verfassen. So lassen sich Briefe an Freunde elternsicher versenden oder kleine Beschäftigungseinheiten von Mama und Papa über den Tag verteilen. Es gibt viele Möglichkeiten Nachrichten zu verschlüsseln. Der Klassiker ist sicherlich die einzelnen Buchstaben durch Zahlen oder andere Buchstaben zu ersetzen.

  • Für die einfachste Variante wird das Alphabet aufgeschrieben und die Buchstaben werden durchnummeriert.  Bei einer Geheimbotschaft werden jetzt nicht mehr Buchstaben benutzt, sondern durch die Zahlen ersetzt, die in der Liste unter ihnen stehen. Ein A wird also zu einer 1, ein B zu einer 2 und so weiter. 8 1 12 12 15 bedeutet somit „Hallo“.
  • Schwerer zu knacken ist der Code, wenn man das Durchnummerieren bei einem anderen Buchstaben im Alphabet beginnt und nach dem Z beim A weiterzählt. Bei welchem Buchstaben man mit der Nummerierung anfängt, kann man vorher verabreden oder zu Beginn der Geheimbotschaft angeben. „Hallo“ könnte zum Beispiel 21 2 21 6 6 9 geschrieben werden, wenn das G die 1 zugeteilt bekommt.
  • Ganz ähnlich funktioniert auch das Verschlüsseln, wenn Buchstaben getauscht werden. Dafür wird ebenfalls das Alphabet aufgelistet, eine vereinbarte (oder auf dem Blatt notierte) Anzahl Buchstaben weitergerutscht und noch einmal das Alphabet daruntergeschrieben. Jetzt kann man statt des eigentlichen Buchstabens den darunter stehenden „verrutschten“ Buchstaben aufschreiben. Wenn man um vier Buchstaben rutscht, also das A zu einem E wird, würde „Hallo“ dann so aussehen: Dwhhs.
  • Weitere Methoden, um Texte zu verschlüsseln, finden sich zahlreich im Internet, zum Beispiel hier.

Eine Schatzsuche veranstalten

Gegen schlechtes Wetter und Langeweile hilft nur eine gute Idee. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Schatzsuche zu Hause. Die macht mit Geschwistern Spaß …oder mit einem Elternteil.

  • Zunächst wird ein Gegenstand zum gesuchten Objekt erklärt. Das kann ein Kuscheltier, eine Zitrone, ein bestimmter Stift oder ein Spielzeugauto sein. Ganz egal! Je kleiner der Gegenstand, desto schwieriger das Spiel. (Umso kleiner das Kind, desto größer also am besten der Gegenstand.)
  • Jetzt schaut einer weg, der andere versteckt den Gegenstand – evtl. in einem vorab abgesprochenen Teil der eigenen vier Wände. Ist der Gegenstand versteckt, kann losgesucht werden.
  • Nach erfolgreicher Suche werden Aufgaben getauscht.
  • Das Versteck ist zu gut? Wie wäre es, wenn der Sucher bzw. die Sucherin Fragen nach dem Versteck beantwortet bekommt – aber nur mit „ja“ und „nein“?
  • Natürlich können auch gleich mehrere Gegenstände in einer Runde versteckt werden. Und wenn das Wetter gut ist, lässst sich das Spiel auf dem Spielplatz, im Garten oder im Park wiederholen.

Verkleidungen erfinden

Mit fertig gekauften Verkleidungen kann man toll spielen, aber noch mehr Gestaltungsmöglichkeiten bieten die Kleiderschränke aller Familienmitglieder – vor allem, wenn lange verborgene und selten getragene Schätze gehoben werden können. Besonders lustig wird es, wenn Mama und Papa auch mitmachen.

  • Zunächst muss geklärt werden, wo nach Verkleidungen gesucht werden darf. Wer öffnet den Kleiderschrank, wo gibt es noch  Schubladen oder Kisten mit alten Klamotten, Hüten, Gürteln… Auch Stoffreste, Haarspangen und Schmuck können genutzt werden.
  • Nun suchen sich alle möglichst verrückte Kleidungsstücke aus. Das schrägste Outfit gewinnt. Dabei dürfen Jungen auch gern mal in Kleider schlüpfen, Sommerhose und Wintermütze kombiniert oder viel zu große Größen getragen werden! Einfach mal wild drauf losprobieren!
  • Wenn auch noch die Haare gestylt sind und im Gesicht ein falscher Bart oder geschminkte Lippen den Look vervollständigen, ist ein Fotoshooting eine super Idee.
  • Vielleicht macht es auch Freude, sich eine ganz neue Identität zu überlegen. Wie redet der Mensch, der so angezogen ist? Wie bewegt er sich? Was tut er?

Einen Themenabend veranstalten

Familienfeiern und Geburtstagspartys fallen leider zurzeit weitestgehend aus. Vorfreude, leckeres Essen und das schönes Gefühl, wenn nach viel Vorbereitung alles perfekt ist, kann man sich aber auch im ganz kleinen Kreise schaffen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Themenabend für die Kleinfamilie:

  • Zunächst wird ein Thema gefunden: Wie wäre es mit einer Karibik-Party, einem Krimi-Dinner, einem Frankreich-Abend oder einer ‚Feier in Rot‘?
  • Dann wird geplant: Was passt zu unserem Thema? Essen, Unterhaltung, Deko, Musik, vielleicht sogar Verkleidung können passend vorbereitet werden.
  • Alle Familienmitglieder werden in die Vorbereitung eingebunden. Ganz Kleine können mindestens beim Essen zubereiten oder Deko basteln helfen.
  • Und dann kann’s losgehen. Arbeit und Stress von außen haben Pause und die Party kann losgehen. (Das Schießen von Erinnerungsfotos nicht vergessen!)

Zaubertricks üben

Vielleicht findet sich genug Zeit, um eine kleine Zaubershow zu proben?! Es gibt tolle Zauberkästen zu kaufen, aber alternativ oder zusätzlich lassen sich Tricks auch ohne Requisiten oder mit Gegenständen aus dem Haushalt inszenieren.

  • Zaubertricks aussuchen – und sich dabei nicht übernehmen. Manchmal helfen ganz einfache Kniffe, um das Publikum zu begeistern. Fündig wird man im Internet zu Beispiel hier.
  • Nun muss geübt werden bis alles gut klappt – wie bei den professionellen Zaubernden auch. Wer eine richtig gute Show vorbereiten will, überlegt sich dazu noch, was auf der Bühne gesagt werden soll. Einige wertvolle Regeln dafür finden sich zum Beispiel hier.
  • Echte Zauberkünstler und -künstlerinnen können vielleicht auch einen Zauberstab gebrauchen? Der ist schnell aus einem passenden Stock gebastelt. – Zum Beispiel mit farbigem Klebeband umwickelt oder angemalt. Richtig tolle Effekte gibt es, wenn man mit einer Heißklebepistole den Griff gestaltet. (Dabei hilft aber unbedingt ein Erwachsener!)
  • Wenn alles vorbereitet und die Zuschauer versammelt sind, heißt es: Vorhang auf!

Wasserexperimente durchführen

Egal, ob im Planschbecken, in der Badewanne, im Pool oder einfach in einer großen Schüssel: Experimente mit Wasser sind spannend, machen gerade im Sommer Spaß und lassen sich vielfältig und für fast jedes Alter durchführen:

  • Wasser bereitstellen (und evtl. selbst mit hineinschlüpfen).Verschiedene Gegenstände zu Wasser lassen und beobachten, ob sie schwimmen können.
  • Aus Knete verschiedene Formen herstellen und auf Seetüchtigkeit überprüfen. Wer baut das tragfähigste Boot? Das lässt sich prima mit Spielfiguren, Legosteinen oder Münzen als Gewichte ausprobieren.
  • Lustig sind auch Unterwasser-Blasen – zum Beispiel in einem Glas: Ein Trinkglas über einen kleinen Gegenstand halten und beides mit der Glas-Öffnung nach unten gerade unter Wasser drücken bis es auf dem Untergrund steht. Bleibt der Gegenstand in der Luftblase trocken? Warum?
  • Spaß macht auch, eine Luftblase mit einem Waschlappenhandschuh einzufangen und unter Wasser auf den aufgepusteten Waschlappen zu drücken, so dass kleine Luftblasen durch die Nähte entweichen.
  • Mit einem Strohhalm Blasen blubbern lassen, Luftanhalten üben,… Was kann man noch machen?

Luftballon-Spaß haben

Na klar: Luftballons kann man auch einfach zum Dekorieren benutzen, aber das geht lustiger; zum Beispiel so:

  • Jeder bekommt einen Luftballon, pustet ihn auf (oder lässt ihn sich von einem Erwachsenen aufpusten) und stellt sich in Startposition.
  • Auf ein Signal hin, lassen alle ihren Luftballon los, so dass sie wie Raketen durch die Luft wirbeln.
  • Große Kinder können jetzt versuchen, den Luftballon wieder einzufangen. Kleinere versuchen, dass der Ballon möglichst weit fliegt oder möglichst lange in der Luft bleibt. Daraus lässt sich jeweils auch ein Wettbewerb machen.

Jonglieren üben

Wenn die Langeweile so richtig zuschlägt, gibt es für Kids, Teens und Erwachsene kaum eine bessere Beschäftigung als das Jonglieren-Lernen, denn es  verbraucht massenhaft Zeit und man kann nach langem Üben mit Erfolgen angeben. 😉

  • Jonglieren lässt sich mit zwei und später drei sehr leichten kleinen Tüchern (am besten speziellen Jongliertüchern) starten. Wer die nicht zu Hause hat, kann auch direkt die Bälle zur Hand nehmen. Richtige Jonglierbälle sind nicht unbedingt nötig, denn mindestens genauso gut funktionieren Luftballons, die mit Sand, Reis oder etwas Ähnlichem gefüllt und stramm zugeknotet werden. Die haben zudem den Vorteil, dass man Größe und Gewicht an die eigenen Bedürfnisse anpassen kann und dass sich die Bälle beim Fangen an die Hände anpassen.
  • Man steigt am besten mit einem Ball ein, der locker von der rechten in die linke Hand geworfen wird und zurück. Wenn das gut klappt, kann ein zweiter Ball hinzugenommen werden. Nun hält jede Hand einen Ball. Ein Ball wird zur anderen Hand geworfen und noch während der unterwegs ist, wirft die Ziel-Hand ihren Ball in die inzwischen freie Hand, so dass die Hände ihre Bälle getauscht haben und diese in der Luft aneinander vorbeigeflogen sind.
  • Damit man nicht beginnt den Bällen hinterherzulaufen, sondern gleich versucht, die Bälle so zu lenken, dass man selbst auf der Stelle stehen bleiben kann, kann es sinnvoll sein, sich beim Üben hinzusetzen. Im Schneidersitz auf einem Sofa oder Bett fällt zudem das Ständige Bücken weg, wenn doch mal wieder ein Ball heruntergefallen ist. (Falls die Erklärung nicht so richtig verständlich ist: Im Netz gibt es zahlreiche Erklär-Videos.)
  • Wer zwei Bälle mühelos zwischen den Händen hin- und herwerfen kann, nimmt einen dritten Ball und hält jetzt in einer der Hände zwei Bälle. Diese Hand wirft zuerst einen Ball los, während der unterwegs ist, wirft die andere Hand ihren einen Ball zur anderen Hand, so dass der erste Ball aufgefangen werden kann. Die Hand, die den ersten Ball losgeworfen hat wirft nun den dritten Ball, den sie noch immer in der Hand hat, los, um Platz für Ball Nummer zwei zu schaffen usw. So wird immer gerade eben für jeden Ball eine Hand frei und mindestens ein Ball ist immer in der Luft. Wer die Abfolge nicht gleich versteht, kann auch trocken üben, indem die Bälle auf dem Boden langsam zwischen den Händen hin- und hergeschoben werden. So kann man das Sytem verstehen bevor man auch noch richtig zielen und fangen muss.
  • Jetzt hilft nur noch: üben, üben, üben. Wer mit drei Bällen jonglieren kann, ist bereit für kleine Tricks oder für eine kleine Vorführung vor Familie oder Freunden. 

Eine Leseliste aufstellen

Ferien sind die ideale Zeit, um ordentlich zu Schmökern. Bücherwürmer freuen sich!Wenn man keine (Vor-)Leseratten zu Hause hat, schließt das aber keinesfalls aus, dass Bücher die Freizeit versüßen können, denn die Forschung sagt: Mit dem richtigen Buch findet jedes Kind und jeder Jugendliche Spaß am Lesen – oder am Vorlesen. Und wie findet man dieses „richtige Buch“? Das können nur die jungen Lesenden und Vorlese-Zuhörenden selbst:

  • Wie wäre es mit einer Leseliste? Das soll keine Verpflichtung sein, sondern eine Ideen-Liste. Dafür muss zunächst recherchiert werden, welche Bücher in Frage kommen – egal, ob Bilderbuch oder Jungendthriller. Kleinere Kinder brauchen dafür erwachsene Hilfe, ältere schaffen das auch allein.
  • Die Stadtbibliothek Springe bietet eine Menge Auswahl und viel Lesefutter zum ganz kleinem Preis. Vielleicht hilft das Stöbern vor Ort oder im Onlinekatalog schon, gute Lektüre-Ideen zu finden. Eine andere Möglichkeit sind Buch-Blogs oder Empfehlungslisten. Anspruchsvollere Lesende interessiert vielleicht der Deutsche Jugendliteraturpreis, selbstlesende (auch lesemuffelige) Jungs können sich auf www.boysandbooks.de gute Tipps abholen und unter www.buecherkinder.de finden sich Rezensionen von jungen Lesenden aller Altersgruppen. Natürlich lässt sich auch im Buchladen stöbern – dort wird man auch kompetent beraten.
  • Alle Wunschbücher auf eine Liste schreiben, diese Liste evtl. schick machen, aufhängen und bei Langeweile nutzen!
  • Übrigens: Auch ältere Kinder und Jugendliche, die eigentlich schon gut alleine lesen können, lassen sich oft gern noch vorlesen und das ist gleich eine schöne Aktion für die ganze Familie!

Rätsel ausdenken

Wer Rätsel entwirft, der tut nicht nur etwas gegen die eigene Langeweile, sondern macht gleich noch jemand anderem ein Geschenk, denn auch das Rätsellösen macht Spaß.

  • Jüngere Kinder malen Rätselbilder. Zum Beispiel kann man zusammengesetzte Wörter in einzelnen Bildern darstellen; dann werden zum Beispiel für das Wort „Spiegelbild“ ein Spiegel und ein Bild gemalt oder ein Vogel und ein Haus ergeben die Lösung „Vogelhaus“.  
  • Eine andere Möglichkeit ist, Song- oder Filmtitel mit Hilfe von Bildern darzustellen – ähnlich, wie die Emoji-Rätsel, die gerade beliebt sind. Dann ergibt eine Schneeflocke, eine Prinzessin mit langem Zopf und ein Rentier den Film „Frozen“ etc.
  • Experten können aber auch ein richtiges Kreuzworträtsel entwerfen. Das klappt am besten mit einem karierten Blatt Papier, auf dem zunächst mit Bleistift die Lösungen aufgeschrieben werden. Es gilt waagerecht und senkrecht, möglichst eng verflochten viele Wörter aufzuschreiben – jeder Buchstabe bekommt vier leine Kästchen Platz, so dass nichts verrutschen kann. Wenn man mit dem Wörter-Gitter zufrieden ist, wird jeder Buchstabe mit Kugelschreiber umrandet. Kästchen, die dabei von Linien eingeschlossen werden, aber keine Buchstaben enthalten – also die Lücken zwischen den Lösungswörtern – werden gestrichelt oder ausgemalt, damit erkennbar wird, wo für die Lösungen Buchstaben eingetragen werden müssen und wo nicht. Als nächstes werden die Lösungswörter durchnummeriert. Dafür bekommt der Anfangsbuchstabe jedes Wortes eine Nummer ganz klein in eine Ecke und einen winzigen Pfeil, in welche Richtung das Wort geschrieben werden muss. Nun werden auf einem oder mehreren separaten Blättern die Beschreibungen zu den Wörtern geschrieben. Das können Insider sein, wie „Der hat auf der letzten Familienfeier den besten Witz aller Zeiten erzählt.“ oder auch einfach die Umschreibung des Begriffs auf Wikipedia. Hauptsache kurz, nicht zu leicht und nicht zu schwer. Zum Schluss können die Lösungswörter wegradiert werden und zurück bleibt das fertige Kreuzworträtsel.

Viel Spaß!